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Dünnschliff-Präparation von Böden Die problematische Beschaffenheit von Böden erfordert eine sorgfältige Präparation, um Beschädigungen der Struktur zu vermeiden Vor Beginn der Bearbeitung muss der Bodenprobe das Wasser entzogen werden. Normalerweise wird die Probe mehrere Tage lang in einem gut gelüfteten Raum gelagert, bis sie ein gleichmäßiges Gewicht erreicht hat. Dann wird die Probe auf einer Heizplatte 48 Stunden lang bei 40°C getrocknet. Der Boden ist nun vorbereitet für die Imprägnierung mit dem IU30 Vakuum-Imprägniergerät (Schritt 2 der Standard-Prozessroute). Sobald das Harz ausgehärtet ist, wird die Probe mit der GTS1 oder CS30 Säge getrennt. Eine nicht-wässrige Lösung, zum Beispiel Ethylenglykol, kann als Kühlflüssigkeit eingesetzt werden, damit der Boden nicht beschädigt wird. Wasser sollte NICHT benutzt werden. | Dünnschliff-Präparation von Beton Dünnschliffe aus Beton werden für verschiedene Untersuchungen hergestellt: Bestimmung der Porosität, Einschlussanalyse, Mineralzusammensetzung usw. Um Analysen besonders bei Festellung der Porosität einfacher zu machen, werden die Poren im Beton mit eingefärbtem Harz imprägniert, um sie besser zu kontrastieren. Normalerweise wird das Färbemittel mit dem Harz vermischt, bevor es zur Imprägnierung der Probe in dem IU30 Vakuum-Imprägniergerät (Schritt 2 der Standard-Prozessroute) eingesetzt wird. Das Resultat der Imprägnierung ist, dass das gefärbte Harz alle Poren füllt und dass diese leicht vom umgebenden Material zu unterscheiden sind. Es können auch Fluoreszenzfarbstoffe eingesetzt werden. In jedem Fall müssen Betonproben, ob gefärbt oder nicht, entweder komplett oder oberflächenimprägniert werden, um weiteres Bearbeiten zu ermöglichen. |
Ultra-Dünnschliff-PräparationUltra-Dünnschliffe müssen auf beiden Seiten poliert werden. Getrimmte Gesteinsstücke werden zuerst entsprechend der Standard-Prozessroute bis Schritt 3 "frei" geläppt. Dann müssen sie unter Druck in einem Konditionierring auf einer Logitech Läpp- und Poliermaschine wie der LP50 auto, der PM5 auto-lap oder der PM5 auto-pol "frei" poliert werden. Wenn der Poliervorgang abgeschlossen ist, können die Gesteins-Chips mit der polierten Seite nach unten auf einem präparierten Glas-Objektträger (Schritt 5) montiert, gedünnt (Schritt 6) und auf 25-30 µm geläppt werden (Schritt 7). Danach wird der geläppte Abschnitt mit einem PP5 Präzisionspolierkopf auf einer weichen Metallplatte auf die erwünschte Dicke - in einigen Fällen auf weniger als 13 µm - poliert. |
Flüssigkeitseinschlussuntersuchungen Für Flüssigkeitseinschlussanalysen benutzte Proben müssen auf beiden Seiten poliert werden, da die Einschlüsse so klein sind, dass sie von größeren Oberflächeneigenschaften der geläppten Oberfläche verdeckt würden. Zuerst werden die Klötzchen gesägt und "frei" geläppt (wie in Stufe 1 und 3 der Standardroute). Nach dem Läppen werden die Klötzchen auch "frei" poliert (z. B. unter Druck auf einem Polier-Pad oder einer weichen Metallplatte). Sie können mit der polierten Seite nach unten auf einen präparierten Objektträger entweder mit Epoxid Harz, falls die Proben nicht abgelöst werden sollen (wie in Schritt 5), oder mit Wachs oder einem anderen temporären Kleber, falls die Proben später abgelöst werden sollen, geklebt werden. Schließlich werden sie gesägt, geläppt und poliert. Für eine gewünschte Enddicke von 80 bis 250µm erfolgt dies wie bei einem Standarddünnschliff, andernfalls erfolgt dies mit den hier beschriebenen Techniken zur Bearbeitung von Ultrdünnschliffen. |
Dünnschliff-Präparation von Kohle Kohle ist ein besonders schwer zu bearbeitendes Material. Sie ist generell brüchig, verformungsanfällig unter geringen Spannungen, wärmeempfindlich und opak, und benötigt daher einen Dünnschliff, der weniger als 10 µm dick, um die Struktur klar unter dem Mikroskop zu definieren. |
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